John Podesta
Obama, hatte in seinem Charakter als Präsidentschaftskandidat David
Petraeus im Irak gesagt, dass dieser ihn um alles bitten solle, was er
benötige, wenn er schließlich zum Oberkommandierenden der Armee würde. Obama
war bereit, dort ‘Nein’ zu sagen, wo Bush ‘Ja’ gesagt hatte.
Petraeus hat das Kriegskonzept in einem neuen, von ihm verfassten Handbuch
(Counterinsurgency Field Manual) beinahe neu definiert, dass er im Irak in die
Praxis umsetzte. Seine Hauptidee bestand darin, dass die Vereinigten Staaten
nicht aus dem Krieg austreten könnten. Dass sie die Bevölkerung schützen und
für sich gewinnen und unter ihr leben müssten, damit eine stabile und
kompetente Regierung gedeihen könne. Gemäß ihm sollte der neue Soldat ein
Sozialarbeiter, ein Raumplaner, ein Anthropologe und ein Psychologe sein.
“Petraeus hatte wenige Hobbys
(weder fischte noch jagte er und er spielte auch kein Golf). Er konnte für
einen 35jährigen Mann durchgehen. Er war in der Lage, 5 Meilen in 30 Minuten zu
laufen. Er erreichte seinen Doktortitel an der Universität Princeton. Sein
Vater starb und er beschloss im Irak zu bleiben, um den Krieg zu beaufsichtigen.
Die Iraker nennen ihn König David. Einige seiner Kollegen nennen ihn ‚Die
Legende von Irak’. Aber die Präsidentschaft von Obama sollte den Status von
Petraeus ändern.